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Aktionstage

Seit Oktober 2021 wird mit „Gemeinsam am Ball“ durch die AWO Schwäbisch Hall ein integratives Sportangebot für Mädchen in Crailsheim geschaffen. Kooperationspartner ist der Verein TSV Crailsheim. Durch die langjährige Erfahrung der AWO Schwäbisch Hall in erfolgreicher, gelingender Integrationsarbeit und dem sportpädagogischen Wissen und Erfahrungsschatz des Vereins wird damit ein besonderes Kooperationsangebot ins Leben gerufen.
Das Projektziel ist die Stärkung von Teilhabechancen durch sozialpädagogische Betreuung in Verbindung mit Fußball- und Bewegungstraining (Koordination, Gymnastik und Kondition). Der Fokus liegt auf aktiver Integrationsarbeit mit Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund aus verschiedenen Bildungszweigen. Im Sinne der Gleichberechtigung möchte dieses Projekt geschlechterspezifischem Rollenverhalten in Bezug auf Sport, insbesondere Fußballsport entgegenwirken und gezielt Mädchen fördern. Durch Reflexion von Rollenverhalten und gesellschaftlicher Realität sollen neue Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten auch außerhalb des Sports eröffnet werden. Das Projekt stärkt gemeinschaftsbildende Prozesse und fördert persönliches Entwicklungspotential durch soziale, emotionale und interkulturelle Kompetenzförderung (Training von Mitgefühl und Achtsamkeit, erlebnispädagogische Aktionen und gewaltfreie Kommunikation). Des Weiteren hat das Projekt zum Ziel die Pandemiefolgen der Teilnehmerinnen wie Kontaktbeschränkungen, Isolation und Bewegungsmangel aufzugreifen und zu mindern. Darüber hinaus wird besonders durch die Verbindung von Sport und sozial-emotionalem Lernen die physische und psychische Gesundheit der Teilnehmerinnen gefördert.

Die wöchentlichen Gruppentreffen finden als pädagogisches Angebot durch Sofia Doll (AWO Schwäbisch Hall) und anschließendem Fußball- und Bewegungstraining durch den zertifizierten Trainer Thomas Merz statt. Sofia Doll agiert als kontinuierliche Ansprechpartnerin und Vertrauensperson. Auch beim Fußballtraining ist sie anwesend. Um eine bedarfsorientierte Begleitung sicherzustellen arbeiten Pädagogin und Trainer eng zusammen.

 

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V.l.n.r: Sofia Doll (pädagogische Fachkraft AWO), Thomas Merz (Trainer) freuen sich über den Projektstart von „Gemeinsam am Ball“

 

Eindrücke:

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Das zweijährige Projekt wird finanziert durch:

sparkassecrailsheim

 

Kooperationspartner:

tsv

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit begleitet und fördert Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Selbständigkeit. Dabei setzt sie sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche im Gemeinwesen partnerschaftlich integriert sind, sich wohl fühlen und an den Prozessen unserer Gesellschaft mitwirken. Die offene Kinder- und Jugendarbeit basiert auf den Grundsätzen der Freiwilligkeit, Offenheit und Partizipation. Sie begleitet Kinder und Jugendliche auf dem Weg ins Erwachsenenalter. Sie agiert vermittelnd zwischen Kinder, Jugendlichen, ihren Bezugspersonen und den weiteren Anspruchsgruppen.

Das Jugendhaus ist ein Raum für alle Kinder und Jugendlichen der Gemeinde Rot am See. Grundlage aller Ziele, Angebote und Maßnahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Jugendhaus Rot am See sind an die Interessen, Anliegen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen orientiert. Darüber hinaus sollen die Interessen junger Menschen in der Gesellschaft Gehör und Beachtung finden. Ohne jegliche Einschränkungen steht das Jugendhaus allen jungen Menschen im Alter zwischen 10 und 21 Jahren und auch teilweise darüber hinaus offen. Das Jugendhaus wirkt als Treffpunkt, als Ort der Gemeinschaft für die Jugendlichen. Hier ist ihr Raum, hier sind sie unter sich und erleben eine Zeit der ungezwungenen Begegnung, die gleichermaßen Freizeit und Bildung miteinander vereint.

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Gemeinsam sein, Rückzugsmöglichkeit haben, sich mit gleichaltrigen treffen und austauschen, ein Ort der Partizipation und der Entfaltung für die jungen Menschen innerhalb ihrer Gemeinde. Hier soll Bildung, Begegnung und Erleben des Alltags ungezwungen und freiwillig passieren.
Die Jungen Menschen erleben hier in einem geschützten Raum die Möglichkeit sich Individuell zu entwickeln und zu entfalten. Durch die Pädagogische Präsenz erhalten die jungen Menschen hierfür einen Sicheren Rahmen.
Das Jungendhaus bietet den Kindern- und Jugendlichen die Möglichkeit ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entdecken und diese frei, innerhalb der gegebenen Rahmenbedingungen auszuprobieren. Es bietet Kindern- und Jugendlichen die Möglichkeit sich in eigenverantwortlichem Handeln zu üben und gleichzeitig auch darin, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.
Die Selbst- und Sozialkompetenzen der Jugendlichen werden im Jugendhaus gefördert und gefestigt. Ein Erlernen und Üben sozialer Kompetenzen wird ganz zwanglos, durch den regelmäßigen Kontakt mit anderen gleichaltrigen im Jugendhaus, stattfinden.
Kulturelles und politisches Interesse der Jugendlichen wird hier ebenso gefördert, wie das erleben und verstehen demokratischer Werte innerhalb der Gesellschaft. Die Vermittlung von Kultureller und politischer Bildung im Jugendhaus findet alltagsnah und lebenspraktisch statt, sodass die Jugendlichen hierzu einen direkten Bezug und Handlungsmöglichkeiten erkennen und erlernen.

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