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Rotarierdamen spenden für eine positive Entwicklung von Mutter und Kind

ScheckuebergabeDer Landkreis Schwäbisch Hall hat das Projekt „KiMi – Kinder im Mittelpunkt“ mit freien Trägern der Jugendhilfe entwickelt und gestartet. Das Gemeinschaftsprojekt von Landkreis, Arbeiterwohlfahrt, Caritas und Diakonie ist ein Angebot mit Geh- und Komm-Struktur für schwangere Frauen und Mütter in psychosozialen Risikosituationen. Für dieses Projekt übergaben dieser Tage die Rotarier-Damen einen Scheck.

Landkreis Schwäbisch Hall. KiMi ist ein präventives Angebot, das durch seine frühzeitige Intervention die Chancen auf eine weitere positive Entwicklung von Mutter und Kind spürbar steigert. Diese eingangs erwähnten Frauen werden in aller Regel aber nur erreicht, wenn sie sehr individuell angesprochen werden. Die Besonderheit an diesem Projekt ist, dass bei KiMi öffentliche und freie Träger sowie Hebammen zusammenarbeiten.

Die Rotarierfrauen kamen noch kurz vor Weihnachten mit einem Scheck in Höhe von 2.475 Euro zur Übergabe ins Haller Landratsamt, um dieses Projekt zu unterstützen. Unterstützung von bedürftigen Frauen und Kindern ist bei den Rotarierdamen bereits seit vielen Jahren gute Tradition. „Es freut uns sehr, dass Sie für KiMi etwas geben“, waren sich die Träger des Gemeinschaftsprojektes einig. Ihrem Dank für die Spende schlossen diese den weiteren Dank an die Rotarier-Damen an, die im Gespräch signalisiert hatten, dieses Projekt auch tatkräftig unterstützen zu wollen.

Zur Information:


Das Team von KimiAufgenommen werden schwangere Frauen und Mütter mit Kindern bis zum sechsten Lebensmonat, die Beratung und Betreuung erfolgt bis zum zweiten Lebensjahr. Das Projekt richtet sich an Frauen, die Bildungsbedarf haben (beispielsweise in Bezug auf Haushaltsführung, Erziehung, Pflege), die sozio-ökonomisch benachteiligt oder aufgrund ihrer psychischen und sozialen Situation isoliert sind, oder die aufgrund ihres Migrationshintergrundes benachteiligt sind.

KiMi gliedert sich in die drei Säulen „Aufsuchende Arbeit / Einzelbetreuung“, „Gruppenangebote“ und „Vernetzung“. Die Vernetzung wird dadurch erreicht, dass das Projekt von Mitarbeiterinnen unterschiedlicher Träger durchgeführt wird. Diese wiederum nutzen bestehende Netzwerke (Ärzte, Kliniken, Erzieherinnen, ARGE) um eine hohe Akzeptanz zu erreichen und die Erfolgschancen zu verbessern.

Mit KiMi soll zum einen die Kompetenz der Mütter gestärkt werden. Das heißt die Mütter sollen in der Lage sein, ihrem Kind eine sichere und verlässliche Bindung bieten zu können. Des Weiteren sollen Mütter unterstützt werden, sich in ihrem Lebensumfeld zu integrieren und ihr Leben aktiv gestalten zu können. KiMi wird zu zirka 60 Prozent durch den Landkreis Schwäbisch Hall sowie durch Stiftungsmittel finanziert.

Bericht: Pressestelle des Landkreises Schwäbisch Hall

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